ZZZW – Minivalinvasive Implantate im Oberkiefer

Minimalinvasive Implantate im Oberkiefer

Neben dem Wunsch vieler Patienten, keine Prothese mehr tragen zu wollen, höre ich immer öfter: „Aber bitte keinen großen chirurgischen Eingriff, Herr Doktor.“

Nun haben wir im Oberkieferbackenzahnbereich links und rechts die Kieferhöhlen über den Zahnwurzeln. Bei Zahnverlust wird der Knochen zum Teil auch noch resorbiert (Abbau, wegen fehlender Belastung durch die Zähne). Wenn dann der Patient eine festsitzende Brücke möchte, ist ohne Knochenaufbau, dem so genannten externen Sinuslift, oft keine Implantation möglich. In den letzten Jahren wurden spezielle Techniken und Implantate entwickelt, die den chirurgischen Eingriff kleiner und schneller, oft auch günstiger machen.

Dies sind zum Beispiel kurze Implantate, per definitionem kürzer als 8 mm. Es gibt bereits aussagekräftige wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass auch diese Implantate lange ihre Funktion erfüllen.

Oder der interne Sinuslift, den ich mit speziellen Bohrern (Densah®Burs) und Knochenaufbaumaterial mache. Dabei wird das „Loch“ für das Implantat gleichzeitig als Fenster für den Knochenaufbau benutzt. Das allein reicht aber oft nicht aus. Deshalb kommt eine anatomische Struktur ins Spiel, der processus pterygoideus. Dieser ist unabhängig vom Zahnverlust immer vorhanden und bietet noch ausreichend und festen Knochen für ein Implantat.

Natürlich verlangt dieses Vorgehen auch eine detaillierte Planung mit 3D Röntgern (DVT) und am Computer geplanten Bohrschablonen. Dann steht der neuen, festen Brücke aus Zirkon-Keramik nichts mehr im Weg.

ZZZW - Dr. med. dent. Dirk Mankow
Über den Autor

Dr. med. dent. Dirk Mankow ist Mitinhaber des ZZZW und seit mehr als 20 Jahren als Zahnarzt tätig. Seine Schwerpunktbereiche sind Implantologie, digitale Zahnmedizin und Parodontologie.