Nach der Implantat-OP – was Sie beachten sollten

Jede Implantat-OP stellt einen chirurgischen Eingriff dar. Deshalb sollten Sie als Patient ein paar wesentliche Handlungsempfehlungen für die Zeit nach der OP beherzigen.

Fahren Sie nicht allein nach Hause, schon gar nicht mit dem Auto, denn Ihre Reaktionsfähigkeit kann infolge der örtlichen Betäubung herabgesetzt sein. Geben Sie der Wunde Zeit zum Ausheilen – sprechen Sie an den ersten Tagen möglichst wenig und ruhen Sie sich aus.

Essen und trinken Sie erst wieder, wenn die Betäubung abgeklungen ist. Versuchen Sie beim Essen, den Bereich der Implantate nicht einzubeziehen. Essen Sie weiche Speisen. Eventuell vorhandenen provisorischen Zahnersatz bitte nur nach Anweisung tragen bzw. nicht tragen.

Eine gute Mundhygiene ist auch während der Wundheilung wichtig. Spülen Sie Ihren Mund nach jedem Essen sorgfältig mit Wasser und einer verordneten Mundspülung aus. Direkt nach dem Eingriff sollte die Wunde einige Stunden in Ruhe gelassen werden. Häufig werden auch sogenannte Tupfer auf die operierte Schleimhaut gelegt. Diese können nach einer Stunde weggeworfen werden. Die Zähne bitte sehr vorsichtig und mit einer weichen Bürste reinigen!

Und – eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Halten Sie den vereinbarten Termin zur Nachbehandlung unbedingt ein. Bei Problemen können Sie sich selbstverständlich auch vorher zu jeder Zeit mit der Praxis in Verbindung setzen.

Titelbild: ©lusia83/Shutterstock.com

ZZZW - Dr. med. dent. Dirk Mankow
Über den Autor

Dr. med. dent. Dirk Mankow ist Mitinhaber des ZZZW und seit mehr als 20 Jahren als Zahnarzt tätig. Seine Schwerpunktbereiche sind Implantologie, digitale Zahnmedizin und Parodontologie.

2019-08-28T13:26:10+00:00