Nur ein kleines Implantat – und die Prothese sitzt.

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Mini-Implantate für Prothesenträger

Patienten, die zahnlos sind und einen herausnehmbaren Zahnersatz besitzen, klagen oft, dass ihre Prothese rutscht. Zum Glück gibt es Mini-Implantate, die geringe Behandlungsaufwand und –kosten erfordern und in einem stark verkümmerten Kiefer positioniert werden können. Sie bilden die neue, feste Basis der Prothese und halten sie am Platz.

Diese „Befestigungsmethode“ empfiehlt sich insbesondere bei Patienten, deren vorhandener Zahnersatz eine perfekte Passform und Optik aufweist und den sie daher nicht missen möchten.

Die Mini-Implanate, die im Fachchinesisch „durchmesserreduzierte Implantate“ genannt werden, lassen sich zudem sehr schonend für den Patienten einbringen. Das macht sie attraktiv vor allem für betagte Menschen, die naturgemäß über ein erhöhtes Komplikationsrisiko verfügen, oder für Angstpatienten.

Noch ein Vorteil: Der Zahnersatz kann nach Einbringen des Mini-Implantats sofort wieder belastet werden, die postoperativen Beschwerden sind in aller Regel minimal.

Titelbild: ©stevepb/pixabay

ZZZW - Dr. med. dent. Dirk Mankow

Über den Autor

Dr. med. dent. Dirk Mankow ist Mitinhaber des ZZZW und seit mehr als 20 Jahren als Zahnarzt tätig. Seine Schwerpunktbereiche sind Implantologie, digitale Zahnmedizin und Parodontologie.